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Reise nach Rumänien 14. - 23. Oktober 2016

In meiner Garage haben sich wieder einmal Kleider und Spielsachen angesammelt. Inzwischen braucht es schon gar keinen Aufruf mehr, meine Freunde und Bekannten wissen, dass ich einmal im Jahr nach Rumänien fahre. Und auch die Kunden geben mir manchmal einen Plastiksack mit Sachen mit, die in Rumänien gebraucht werden können. So kommt es, dass ich den grosszügig gesponserten Toyota Hiace problemlos füllen kann. Marliese ist wie jedes Jahr eine willkommene Hilfe. Sie schafft es, alles irgendwie in den Wagen zu packen. Eingeladen haben wir Kleider für Erwachsene und Kinder, Bett- und Frotteewäsche, Spielsachen und Kuscheltiere und sogar einen Rollstuhl. Der wird bestimmt einen dankbaren neuen Besitzer finden.

Auch bei Michaela haben sich viele Säcke und Schachteln aufgestapelt. Würden wir das alles mitnehmen wollen, hätten wir einen Lastwagen mieten müssen, oder mindestens einen grossen Lieferwagen. Also laden wir noch soviel ein, bis auch die hintere Sitzbank besetzt ist, die ich frei gelassen hatte. Zum Glück braucht unser persönliches Gepäck nicht viel Platz.

Wir kommen zügig voran, fahren entlang dem Walensee ins Rheintal und sind schon bald auf der Autobahn Richtung München. Nach einem kurzen unfreiwilligen Abstecher in die Stadt sind wir bald wieder auf Kurs und geraten vor Österreich in stockenden Verkehr. Bald ist auch diese Hürde geschafft, wir fahren an Salzburg vorbei. Irgendwann gibt es einen Mittagshalt, aber weil es gut rollt, fahren wir bald weiter. Von unseren deutschen Freunden hören wir, dass sie irgendwo auf deutschen Autobahnen im Stau stehen und so sind wir die ersten, die gegen 20.00 Uhr in Ungarn ankommen.

Das Motel Paprika in Hegeyshalom, unser Treffpunkt ist heute sehr gut besucht. Wir beziehen unsere Zimmer. Und dann machen wir es uns gemütlich, bestellen ein Gulasch und geniessen ein feines Glas Rotwein dazu. Bald treffen Bernd und Norbert ein und etwas später Willi und Engelbert. Sie sind in zwei PWs unterwegs und hatten das Pech über eine Stunde im Stau zu stecken.

Willi Gehring ist der eigentliche Motor hinter dem drfk, dem Deutsch-Rumänischen Freundeskreis, mit dem wir auch dieses Jahr wieder unterwegs sind. Mit seinen Freunden hilft er bereits seit über 25 Jahren in Rumänien. Armut da bekämpfen wo sie zu Hause ist, ist sein Motto. Wir stossen auf eine erfolgreiche und spannende Woche an doch schon bald verziehen wir uns in unsere Zimmer. Der grössere Teil der Reise liegt hinter uns, aber vor uns sind noch einmal knapp 500 km Fahrt.

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